Schild der actio spes unica
actio spes unica Pfarrer Milch St. Athanasius Bildungswerk Aktuell

Mainz, im März 2002

Liebe glaubenstreue in der actio spes unica vereinte Katholiken!

 

wie ich bereits in meinem letzten Schreiben angedeutet habe, findet der spes-unica-Sonntag in diesem Jahr am 14.4. in der Stadthalle zu Hattersheim statt. Dies ist ein Novum in der Geschichte dieser Sonntage, das aber nach dem Tode unseres HHP Milch, der aus guten Gründen eine solche Kundgebung nicht ohne Not am Orte seiner langjährigen seelsorgerischen Tätigkeit veranstalten wollte, schon seit einiger Zeit fällig war. Wie Sie wissen, hat die Rücksichtnahme von HHP Milch auf das Bistum Limburg von dort kein Echo erfahren. Im 15. Jahre seines Todes wird HHP Milch den ersten spes-unica-Sonntag in seiner alten Heimatgemeinde erleben (wer daran Zweifel hat, möge die mir bitte detailliert mitteilen).

HHP Milch hat in seinen Predigten und Reden immer wieder darauf hingewiesen, daß unser HERR - ich sage das mit meinen eigenen Worten - Schönheit und Prachtentfaltung liebt. Das Internationale Priesterseminar Herz Jesu Zaitzkofen wird durch die musikalische Gestaltung (der Leiter ist - wenn Sie so wollen - der Gewinner eines internationalen Orgelwettbewerbs) des levitierten Hochamtes und der Vesper zeigen - und auch in Erinnerung rufen - was katholische Liturgie heißt! Das kann aber nur - wenn Sie sich überlegen, nach Hattersheim zu fahren - ein Schmankerl sein. Es geht um mehr!

Wie Sie regelmäßig den täglichen Nachrichten entnehmen können, versucht Rom die Tradition mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln "heim ins Reich" zu holen. Es merkt aber nicht, daß die Absicht schon im Ansatz falsch ist: Wenn irgendetwas zurückgeholt werden müßte, dann ist es die nachkonziliare oder Konzils-Kirche, denn wir waren nie außerhalb der von Gott geoffenbarten Wahrheit! Wir sind die Kirche, und damit in Jesus Christus!

Kurzum: Zeigen Sie durch Ihre Anwesenheit in Hattersheim dem offiziellen Raum der Kirche, der fremdbesetzt ist, daß - wie unser HHP Milch einmal gesagt hat - wir noch da sind. Als der seinerzeitige "Außenminister" des Vatikans, Kardinal Casaroli, in Moskau war, um die Ukrainisch-unierten zu verraten, standen im Kreml - wie aus dem Boden gestampft - 3 junge römisch-katholische Priester (in Soutane, natürlich) vor ihm, um ihm wortlos zu beweisen, daß Politik nicht Glauben ersetzen kann. Ganz abgesehen davon, daß der damalige politische Akt des Vatikan - Kollabaration mit den Orthodoxen, die in der UdSSR immer der KP näher waren, als dem Christentum - einige zig Menschen ausgelöscht hat.

Der alten "BRD" wurde immer wieder der sogenannte "Alleinvertretungsanspruch" gegenüber der "sog. DDR" vorgehalten. Ich weiß nicht, wer der spiritus rector beim "Alleinvertretungsanspruch" war. Für uns gibt es weder eine politische Erklärung noch eine Ausrede: Unser Alleinvertretungsanspruch ist Jesus Christus und seine Kirche. In diesem Sinne, nocheinmal, kommen Sie bitte am 14.4. nach Hattersheim, auch um der Welt zu zeigen, wie HHP Milch immer wieder gesagt hat, daß wir da sind.

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Frieder Wedel

DRUCK Druckversion
TEXT Predigt von Pfarrer Milch: Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit 1987
|< Rundbriefarchiv
   

Hilfe  •  Suche  •  Was ist neu?  •  Sitemap  •  Impressum  •  Tastatur  •  Konfiguration  •  Webmaster